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Notvorrat, wie man ohne Strom kocht und heizt usw. ist in meinem Blog ein Dauerthema - warum Wasser nicht?

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In diversen Posts erwähnte ich im Zusammenhang mit dem Notvorrat auch Trinkwasser. Es ist enorm wichtig, dass sie einen Vorrat für ein paar Tage zuhause vorrätig haben. Damit überstehen sie mindestens ein paar Tage. Pro Person und Tag rechnet man mit 1.5 Liter Trinkwasser - sie trinken das ja nicht nur, sie kochen auch damit. Obwohl man sich beim Kochen schon einige Gedanken machen könnte. Ich meine Teigwaren und alles was sie längere zeit köcheln lassen, können sie auch in Meer- oder Seewasser "abkochen". Da ist das Wasser danach auch mindestens desinfiziert... (Chemikalien/Gifte???). Noch viel wichtiger als ein Trinkwasservorrat in Flaschen, ist ein wirksamer Wasserfilter - sozusagen das "Wasser-Konzentrat", das sie auch bei Platzproblemen ganz einfach lagern können! Denn Zugang zu irgend einem Bach, Teich, oder einer Regentonne hat nun wirklich jeder. Und in einer Krise, einem Blackout sind sie froh, wenn sie nicht dauernd noch sorgenvoll auf den schwindenden Was...

Der Sautanz, das Schlachtfest - -Schweineleber, diesmal nicht rosa sondern durch!

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Eher im späten Herbst oder anfangs Winter wurde früher die Sau geschlachtet. Da gab es kaum mehr Fliegen und die Freunde und Verwandten hatten Zeit, da die Feldarbeit abgeschlossen war. "Man" half mit - der Lohn war gute Stimmung, was zu trinken und schlussendlich ein voller Magen. Danach war es auch meistens kühl genug um Würste und Fleisch einfach in der Räucherkammer aufzuhängen und für den Winter einzulagern Als Erstes wurden immer die Innereien verarbeitet: Leber, Herz, Hirn und Nieren. Das war am schwierigsten haltbar zu machen und gammelte sonst schnell. Der ganze Rest der Sau wurde gesalzen und trocken gepökelt, zum Trocknen in die Räucherkammer gehängt, gekocht und aufgehängt, oder in die gesäuberten Därme verwurstet... Beim Schlachtfest ass man aber schon mal die Innereien. Schweineleber mit Brot oder Salzkartoffeln (Kartoffelstampf, oder in der Schweiz mit Rösti). - Wie man eine "Röschti" macht ->  https://schweinepriester-thailand.blogspot.com/2021/10...

Erbsensuppe - kostet ein paar Cent pro Person, schmeckt aber wenn's kalt ist für viele Euronen...

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Draussen ist es kalt und bald gibt es eine deftige Erbsensuppe. Welche Vorfreude! - Das würde sogar im Blackout mit nur einem Notkocher gehen und in einem grossen Topf selbst für 10 Personen, ist kein Problem! Nicht umsonst ist das ein deftiges Rezept, das mit etwas Brot auch in der Armee schmeckte und wärmte Zutaten für 4 Personen: - 250 bis 300 g getrocknete Erbsen ( aus dem Notvorrat?  Es geht auch mit 350 g tiefgekühlten oder 400 g aus der Dose, werfen sie das Wasser der Dose nicht weg, das kann Teil der Bouillon werden!) - 1 Bund Suppengrün kleingehackt, oder halt getrocknete Petersilie und Schnittlauch - 3 bis 4 Kartoffeln, geschält und in Würfelchen geschnitten - ebenso 3 bis 4 Karotten - und ½ Sellerieknolle oder halt Stangensellerie (scneiden sie den etwa im 45 Grad Winkel, da er gröbere Fasern enthält) - 1 Stange Porree (Lauch) in feine Ringe geschnitten Wenn sie's nicht haben, lassen sie halt das eine oder andere weg, ersetzen es durch fein geschnittenes Kraut (Kohl), od...

Kochen mit dem ganz kleinen Geldbeutel: Kartoffelfladen

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Als Beilage zu einem Salat, - oder wenn man die Fladen mit einer kleingeschnipselten Paprika  - und/oder Speckstreifen, - oder ein paar Würststückchen,  - oder einer Dose Thunfisch, - oder gar ein paar "geschälten" Garnelen, - oder Käsewürfeln, - oder irgendwelchen Nüssen anreichert, auch einfach so. Grundrezept für  einen  Fladen  (als kleine Beilage reicht das für 4 Personen, ansonsten müssen sie die Mengen halt hochrechnen - pro Person 1 Fladen): - 1 Karoffel mit der  feinen Reibe  in eine Schüssel raffeln. Die Seite der Reibe, mit der man z.B. Karrottensalat zubereitet. - ½ kleingeschnittene Zwiebel - 1 oder je nach Belieben mehrere Knoblauchzehen dazuquetschen oder ganz, ganz fein hacken. - 2 gehäufte EL Mehl - 1 Teelöffel Salz - ½ TL Chilipulver - 1 Ei - Kräuter feingehackt (z.B. Schnittlauch und Petersilie) Zubereitung: Alles in die Schüssel geben und mit einer Gabel gut durchmengen. - 2 gehäufte Esslöffel Mel dazu und nochmals durchmengen - all...

Kochen mit dem ganz kleinen Geldbeutel: Bananenblüte

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Und wieder ein Essen aus dem ganz schmalen Geldbeutel! Es soll ja selbst in Deutschland einigen Hobby-Gärtnern gelingen, an ganz geschützten, sonnigen Lagen, Bananenstauden anzupflanzen und gut eingepackt zu überwintern. Die werden zwar wohl nie Früchte tragen, aber Blüten werden sie sehr wohl ausbilden. Nun, hier in Thailand sind Bananen-Herzen, bzw. eben die Blüten, so häufig, dass man sie einfach liegen lässt. Wer Früchte will, schneidet die Blüte - die der Pflanze nur unnötige Energie entzieht - irgendwann ab. Bananenblüten gibt es hier überall und wenn sie auf dem Markt oder am Strassenrand angeboten werden, kosten sie fast nichts. Zur Zubereitung der "low-cost" Variante brauchen sie, wie sie im ersten Video sehen, vielleicht noch ein paar Eier und ein paar Gewürze. Wenn es dazu noch einen Fisch oder ein Hähnchen gibt, umso besser. Aber selbst dann liegen sie mit einer Portion wohl noch im Cent-Bereich... Wenn sie es gerne etwas "gschmackiger" hätten, schauen s...

Kochen mit dem ganz kleinen Geldbeutel: Mein Lieblingseintopf - Kraut mit Speck und Wurst - selbst für den Blackout geeignet!

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Wir haben hier im Norden Thailands relativ häufig Stromausfälle. Vor allem in regnerischen und stürmischen Nächten. Ich stelle dann jeweils - weil die meisten Stromausfälle kürzer als 1 Stunde dauern - in jeden Raum ein Teelicht auf einem "Kaffee-Tellerchen". Auch in die Toilette und ins Wohnzimmer halt mehrere verteilt. Das reicht vorerst als Notbeleuchtung bevor ich dann allenfalls später "gröbere Geschütze" auffahre. Diesen "Kabis-Eintopf" (Kohl, Kraut oder Kabis ist dasselbe) können sie beispielsweise als gemütliches Nachtessen, wärend eines Stromausfalls, selbst auf einem Fonduerechaud am Esstisch zubereiten, das wärmt und später das deftige Essen ebenso! Vielleicht benötigen sie kurzzeitig zum Kochen eine Taschenlampe, aber Kerzen oder Teelichter im Raum tun's auch... ABER VORSICHT! Fondue-Rechauds können, insbesondere mit einem grossen Topf darauf, beim Rühren recht leicht umkippen. Gehen sie behutsam vor! Insbesondere mit Kindern, die das viell...

Hobo oder Buddy Brenner - Kochstellen, die sie kaum was kosten

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Im Beitrag über "Notvorrat - Fluchtrucksack - Fluchtfahrzeug" ->  https://schweinepriester-thailand.blogspot.com/2021/11/notvorrat-fluchtrucksack-fluchtfahrzeug.html erwähnte ich einen "Hobo-Kocher". Offensichtlich ist vielen nicht klar, was das ist und deshalb stelle ich hier verschiedene Möglichkeiten, die sie selbst aus alten Büchsen herstellen können, vor. Nun, eine Variante kann z.B. aus einer alten Thonbüchse, mit etwas Wellkarton und Wachs oder Parafin hergestellt werden. Füllen sie eine leere Thunfisch-Büchse mit Wellkarton. Dabei lassen sie idealerweise im Zentrum den Karton etwas höher herausragen. Mit geschmolzenem Wachs oder Parafin (Achtung Brandgefahr, machen sie das nach Möglichkeit im Wasserbad!) Wird die Büchse dann vorsichtig gefüllt. - Fertig! Nachdem sie den "Docht" in der Mitte angezündet haben, dauert es ein paar Minuten bis der Brenner die volle Heizleistung entwickelt. Er brennt bis zu 2 Stunden! Wenn sie ihn vorher löschen wolle...

Mal was ganz Anderes anpflanzen: Erdnüsse anbauen? - sollte gehen!

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Erdnüsse? Haben wir doch als gesalzene Nüsschen genug. Was soll das? Aber nicht die, die ich meine -> ganz am Schluss! Ob an einem sonnigen Ort unter einem Vordach, oder windgeschützt auf der Dachterrasse, oder eben im Garten. Irgendwo haben sie sicher noch ein paar Quadratmeter frei. Besorgen sie sich im Internet (oder hier in Thailand an jeder Ecke, selbst im Makro) Saatgut. Keine gerösteten Nüsschen, das geht selbstverständlich nicht. Ein paar alte Säcke oder Kübel reichen zur Pflanzung. Füllen sie die mit möglichst nährstoffreicher Komposterde. Die Erde sollte locker sein, kein Lehmboden! Den Unterschied sehen sie im eher mässigen Ertrag im zweiten Video. Halten sie die Erde zwar feucht, aber nicht nass. Staunässe vertragen die Pflanzen nicht. Selbst im Freiland sollte das gehen. Starten sie aber frühestens im Juni, wenn es schon warm ist und wählen sie einen sonnigen Standort.  Zum ersten Video ist zu sagen, rohe Erdnüsschen schmecken scheusslich "grün". Lassen sie de...

Interessante Brotvariante...

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... werde ich vielleicht mal ausprobieren.