Kochen mit dem ganz kleinen Geldbeutel - Frikadellen, Bouletten, Hacktätschli
Ich habe das Frikadellen-Rezept, oder eben im Schweizerdialekt "Hacktätschli"-, schon hier vorgestellt.
Damals ging es nicht so sehr um preisgünstige-, eher um traditionelle Gerichte. Man kann aber die Hacktätschli auch enorm "strecken" und dabei das "teure" Hackfleisch etwas kürzen. Nehmen sie dann vielleicht 2 Eier, damit die Bindung trotzdem klappt. Wenn der "Teig" unter Zugabe von Gemüse etwas flüssig wird und nicht mehr formbar ist, legen sie halt die Portionen mit einem Löffel ins heisse Öl.
Anstelle von 500 g Hack nehmen sie z.B. bloss 300 g und ersetzen die fehlende Menge mit gekochtem Reis, oder Polenta, mehr Haferflocken, oder dem Kartoffelstampf von gestern.
Auch den Brotanteil können sie - sollte gerade noch etwas altes Brot über sein - erhöhen. Der Geschmack verändert sich zwar, aber nicht zum schlechten. Vielleicht würzen sie etwas kräftiger oder beispielsweise mal anders: wie wäre es mit Curry-Pulver?
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| Auch mit gekochten Randen (rote Beete) oder gekochten Linsen kann man das Fleisch "strecken" |

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