Chinas Diplomatie vs. der Schönste, Beste, Stärkste und Gläubigste

Man muss die Revolverhelden, die "Gunslinger" weder gross beschreiben, noch was sie mit ihrem Handeln erreichen. Das Resultat ist bloss Krieg, Leid, Armut und Hunger.

China zeigt einen ganz anderen Weg. Man unterstützt, fördert und pflegt einen guten Ton. Damit erreicht man Handel, Frieden, Zufriedenheit, einen gewissen Reichtum und alle werden satt.
Diese Form der Diplomatie steuert den Handel (ohne Zölle!) fast von selbst und hat in China eine sehr lange Tradition. Gut, zwischendurch hat auch China kolonialisiert, unterdrückt und Kriege geführt, aber am erfolgreichsten war und ist immer der diplomatische Weg. Ich habe hier den grossen Eunuchen Zheng He (1371–1433/1435) beschrieben. In dieser Zeit schlug man sich in Europa die Köpfe kaputt, da kämpften Ritter gegen Bauern (Würzburger Städtekrieg 1400, Schlacht von Tannenberg 1410, Schlacht von Towtown 1461), man kämpfte gegen die Osmanen und man hatte die Pest wegen der mangelhaften Hygiene bzw. Ratten.
Bis zur Entdeckung Amerikas dauerte es noch fast 100 Jahre und dann fing man sofort an, diese Völker im Namen Gottes zu unterdrücken... 
Das ist der westliche, oder eben europäische Weg, während China schon damals still und leise Handelsbeziehungen knüpfte. Nicht im Namen Gottes und auch meist ohne Gewalt.

Eigentlich wie heute. Kein Krieg - Unterstützung ja. China liefert Raketen, Panzer, ja U-Boote und lässt die Anderen ins Mittelalter zurückfallen.
Man baut derweil an der "Seidenstrasse" mit Strassen, Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnen und Kanälen. Eben still und leise - man baut Handelswege aus und ist damit, wenn dann der Westen zufälligerweise mal nicht mehr Krieg führt, schon mal ganz weit vorn...
Nicht Raketen und Bomben werden die Feinde vernichten, der Handel, die Wirtschaft, wird es tun!

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