Der Fluchtweg führt nach Möglichkeit über Frankreich

Wenn sie denn unbedingt bis zum allerletzten Moment in Deutschland bleiben 'müssen', bereiten sie sich wenigstens vor. Wenn der Moment da ist, wird es nix mehr zu kaufen geben und die Strassen werden alle verstopft sein. Schon 2021 beschrieb ich deshalb, dass das wünschenswerte Fluchtfahrzeug nicht ein Ferrari ist. Aber wenn sie noch da sein müssen, besorgen sie sich jetzt was!
Auch ist es sinnvoll wenn sie auf Landeskarten in Papierform vertrauen. Das Navi wird kaum mehr funktionieren. Der Ausschnitt der Karte(n) sollte mindestens ihren Wohnort, bis und mit das ganze Elsass, und die Schweiz umfassen (Süddeutschland-Schweiz).

Einer befreundeten Frau aus Hamburg erklärte Irlmaier den Fluchtweg Richtung Süden und den spätmöglichsten Zeitpunkt der Flucht:
‚Bis der dritte Mord an einem Hochgestellten geschieht, mußt laufen!‘ (Sie war Autofahrerin). ‚Nicht auf den Autobahnen, sondern rückwärts auf den Bundesstraßen; die Autobahnen sind alle verstopft.
Der Russ kommt über
a) die Ostmarkstraße Regensburg – Nürnberg – Stuttgart – Karlsruhe, ca. fünf Divisionen,
b) die Autobahn nach Frankfurt von Sachsen her, ca. fünfzehn Divisionen,
c) die Autobahn Berlin – Hannover – Hamburg (keine Angabe von Divisionen).
Du mußt gleich nach dem Mord schnellstens an den Rhein kommen, am linksrheinischen Ufer entlang die Straße nach Basel nehmen und nach Lindau über den Bodensee kommen. Nach Lindau kommt der Russe nicht, aber bis Freiburg, nicht weiter. Das mußt du in drei Tagen schaffen. Am vierten ist es schon zu spät.‘

Im Frankfurter Raum sah er das kriegerische Hauptgeschehen sich entwickeln, aber ...

'Das eine weiß ich ziemlich gewiß, wenn der Krieg kommt, nachher beißt es oben im Norden am meisten aus. Ich sehe ein großes Wasser, das kommt vom Meer her, das ist höher wie eine Haus, das überschwemmt die Ufer, und wen es erwischt, der kommt nicht mehr lebend davon. Es geht ganz geschwind, es dauert nicht lang. Und ich sehe weiter viele große Vögel; die einen kommen vom Osten her und die anderen vom Süden. Sie fliegen über uns weg. Und da, wo sie was fallen lassen, da wird es schlimm. Es sind bloß so kleine ‚Kästchen.‘ – aber sie sind recht gefährlich. Es scheint mir, daß da nicht mehr viel lebt, wo so ein Kästchen niederfällt. Aber da bei uns im Saurüssel, da passiert nichts. Wir haben Glück.'

Also in Deutschland, beim 3. Mord SOFORT, auf kürzestem Weg zum Rhein und dann auf der 'französischen' Rheinseite Richtung Schweiz! Und dazu sollte eben, spätestens ab Ende Juni, ein Moped mit Fluchtrucksack bereit stehen. Es werden Hunderttausende, vielleicht Millionen auf der Flucht sein!
Mit dem Moped ist jeder Feldweg gut genug und vielleicht geht es beim Flughafen Basel-Mulhouse etwas besser übers westliche (französische) 'Hinterland', Richtung 'Belfort' und 'Delemont' (Delsberg), um den Verkehrsknoten Basel grossräumig zu umfahren. Oder sogar schon südlich Strassburg durch die Vogesen 'Richtung Biel'.
In der Schweiz müsste der Flughafen Zürich oder Genf, zumindest noch ein paar Tage geöffnet sein.

Österreicher fliehen wohl am besten über den Weg durch die Alpen, nach Südwesten, Villach - Meran - Nauders usw. In den Bergen wird nicht viel passieren. Hingegen in den grossen Städten.

Wer z.B. als Schweizer oder Bayer nicht flüchten, sich aber trotzdem vorbereiten möchte, der findet hier mehr Tipps: Notvorrat, Krisenvorsorge, Blackout.

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