Alle sind krank und wollen "meinen" Tee
Alle haben "Schnupfen" und Husten und fühlen sich schlecht. Jetzt fragen sie nach (m)einem Tee.
Es brauchte Jahre, bis ich meine Frau (und damit eben ihre Söhne und die Tochter) von einigen "meiner" Hausmittel überzeugen konnte, aber mittlerweile probieren sie auch oft "meine Tee's".
Angefangen hat die Überzeugung mit der halbierten Zwiebel in der Nacht auf dem Nachttisch, wenn man Schnupfen und eine "verstopfte" Nase hat. Schon in der Nacht atmet man plötzlich wieder besser durch die Nase und die Wirkung hält den ganzen nächsten Tag an! Das Interessante dabei ist, dass man die Zwiebel nicht einmal riecht.
Wenn heute jemand Schnupfen hat, ist es sogar meine Frau, die überall rumrennt und halbierte Zwiebeln verteilt...
Dazu Ingwer-Tee: Ein paar Scheiben Ingwer, wenn man hat eine ausgepresste Zitrone oder Limette, einen Esslöffel Honig (oder Zucker) und heisses Wasser. 10 Minuten ziehen lassen und bei "Schnudderi" langsam trinken.
Dieselbe Wirkung mit denselben Zutaten - bloss anstelle des Ingwers halt Kurkuma - hat Kurkuma-Tee.
Hat man den "Schnupfen" eher hintenrum, ist ein Tee aus Brombeer-Blättern - der wirkt entzündungshemmend und beruhigt den Magen und das "Gedärm", verengt auch sonst viel - und etwas Honig oder Zucker hervorragend. Bei Wunden kann man mit dem Tee, und/oder den aufgekochten Blättern, diese auch sanft abtupfen. Brombeer-Blätter wirken blutstillend und die Wunde verheilt viel schneller...
Brombeeren wachsen hier in Thailand übrigens ausgezeichnet und werden bei Lazada oder mittlerweile sogar auf Pflanzen-Märkten angeboten.
Für beide Arten von Schnupfen/Husten ist ein Tee aus Pfefferminze etwas Honig und einer gepressten Limette ebenfalls sehr gut.
Der sog. Whisky-Maroccaine (da wird das Gebräu mit extrem viel Zucker, offiziell als Alkohol-Ersatz getrunken) hilft auch bei Blähungen, Bauchschmerzen und eben bei Erkältungen.



Kommentare