Rumänien: pro-EU-Präsident gestürzt

Sie hatten Wahlen annulliert. Sie hatten Wahlen manipuliert. Doch die "pro-EU-Regierung" in Rumänien hat nicht lange gehalten. Soeben hat das Parlament den Ministerpräsident Bolojan gestürzt. 281 Abgeordnete sprachen seiner Minderheitsregierung am Dienstag das Misstrauen aus, weit mehr als die erforderlichen 233.


Die rumänische Regierung unter Ministerpräsident Ilie Bolojan ist am 5. Mai 2026 durch ein Misstrauensvotum im Parlament gestürzt worden. Die pro-europäische Minderheitsregierung verlor die Abstimmung, nachdem die Sozialdemokraten (PSD) die Koalition aufgrund von Haushaltsstreitigkeiten verlassen hatten.

Aktuelle Situation: Nach dem Sturz Bolojans, der seit Juni 2025 im Amt war, droht eine politische Krise und mögliche Neuwahlen.
Hintergrund: Der Misstrauensantrag wurde von der PSD und der rechtspopulistischen AUR eingebracht.

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