Von der Leyen setzt auf Atomkraft: "Jede hier erzeugte Kilowattstunde bringt mehr Unabhängigkeit"

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Montag gefordert, dass sich die EU "mittelfristig" von Öl- und Gasimporten löst. Zum Auftakt der CDU/CSU-Fraktionsklausur in Berlin warnte sie, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen mache Europa "verwundbar".


Als Beleg nannte sie die Blockade der Straße von Hormus: Diese habe seit Krisenbeginn Mehrkosten von 27 Milliarden Euro verursacht, ohne dass man "ein einziges Molekül an Energie zusätzlich bekommen" habe.

Um die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten, plädierte von der Leyen für eine forcierte Eigenproduktion innerhalb der Mitgliedstaaten. "Jede Kilowattstunde hier erzeugter Energie ist ein Beitrag zu wirtschaftlicher Stabilität, zu bezahlbarer Energie und damit zur Unabhängigkeit Europas", unterstrich sie. Neben erneuerbaren Energien setzt sie auf Kernkraft als "grundlastfähige" Option. Sie verwies dabei auf die Entwicklung modularer Kleinreaktoren in Ländern wie den USA, China oder Japan und betonte, dass die EU in die Forschung dieser Technologien ebenfalls investiere.

Einer möglichen Lockerung der Sanktionen gegen Iran erteilte sie auf Nachfrage eine klare Absage. Die Kommissionschefin hält einen solchen Schritt für "zu früh". Iran steht bereits seit 47 Jahren unter verschiedenen internationalen Sanktionen.


Anmerkung: Den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie, hat die Physikerin aus der Ukermark angestossen und unter dem Chef-Piloten wurde sie nach dem Vorsatz 'so vernichtet man Steuermilliarden', bis zur Sprengung der Anlagen durchgezogen. 

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