My home is (not) my castle!
Glückwunsch an alle Hausbesitzer:
Die „Eigentumsgarantie“ hat in der Ära Merz offenbar das Haltbarkeitsdatum eines billigen Joghurtbechers erreicht. Während Kanzler Friedrich Merz noch von der „Leistung, die sich lohnen muss“ philosophiert, bastelt seine SPD-Bauministerin Verena Hubertz bereits fleißig am neuen deutschen Volkssport:
der Enteignung per Referentenentwurf.
Das neue Baugesetzbuch liest sich wie ein Handbuch für kommunale Robin Hoods mit Beamtenstatus.
Wer seine Immobilie nicht „milieugerecht“ instand hält oder den (natürlich rein subjektiven) „Modernisierungsgeboten“ der Lokalpolitik nicht folgt, wird künftig schlichtweg entsorgt – pardon, „enteignet“. Dass dies unter einem CDU-Kanzler geschieht, verleiht der Sache eine besonders exquisite Note von Ironie.
Man wollte den „Bürokratie-Abbau“ und bekommt stattdessen die staatliche Abrissbirne.
Besonders charmant: Finanziert wird der ganze Spaß, inklusive des neuen 30.000-Euro-Almosen-Programms für Gewerbe-Umbauten, aus dem „Mega-Schuldenpaket für Infrastruktur“. Man verschuldet also die Enkel, um heute jene zu enteignen, die es gewagt haben, in Steine statt in staatliche Abhängigkeit zu investieren.
Während der Wohnungsbau 2026 auf ein historisches Tief von unter 200.000 Einheiten kracht und die Baukosten bei absurden 5.400 Euro pro Quadratmeter liegen, ist die Antwort der Regierung nicht „Bauen“, sondern „Klauen“.
Jan-Marco Luczak warnt zwar pflichtbewusst vor dem „Überziehen“, aber seien wir ehrlich:
Wer mit der SPD im Bett liegt, sollte sich nicht wundern, wenn er morgens ohne Eigentum aufwacht. Planwirtschaft im konservativen Deckmantel – das ist die neue Realität.
Wer sein Haus liebt, der streicht es lieber heute noch in SPD-Rot, bevor das Amt den Pinsel selbst in die Hand nimmt“.

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