Aber das digitale Geld ist bestimmt sicher!
In Frankreich wurde heute Nacht das System der Nationalen Agentur für sichere Dokumente (kein Witz, heisst so!) gehackt – eine Behörde, über die Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine ausgestellt werden.
Der Hacker verschaffte sich Zugriff auf die Daten von etwa 18 bis 19 Millionen Bürgern.
Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Geburtsdaten könnten ins Netz gelangt sein. Der Hacker selbst konnte sich eine spöttische Bemerkung über die französischen Behörden nicht verkneifen: Sie sollten sich lieber mit Kulinarik als mit Cybersicherheit beschäftigen – der Schutz des Staates sei „zerbrechlich wie ein Croissant“.
Telegram-Gründer Pavel Durov glaubt, dass es nur noch schlimmer werden wird:
„Zukünftige Datenlecks werden noch schwerwiegender sein, wenn die französische Regierung Zugriff auf verschlüsselte Chats und digitale Ausweise von Nutzern sozialer Netzwerke erhält.“
Für Frankreich ist dies nicht der erste derartige Vorfall.
In letzter Zeit haben Hacker bereits Datenbanken des Innenministeriums, Systeme im Sport- und Bildungsbereich, den Postdienst und das Waffenregister gehackt.
Allein aus der Datenbank des Innenministeriums sind Daten von mehr als 16 Millionen Menschen durchgesickert.
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