US-Matrosen legten Brand auf USS Gerald R. Ford, um ihren Einsatz zu beenden



Die griechische Zeitung Kathimerini schreibt, die Rückkehr des Flugzeugträgers Gerald Ford nach Souda (auf Kreta) hätte auch damit zu tun, dass der Brand in der Wäscherei, dessen Löschung 30 Stunden dauerte, genauer untersucht werden soll. Eine der Hypothesen lautet nämlich laut Kathimerini, dass Mannschaftsmitglieder den Brand gelegt haben sollen, um ihren Einsatz zu beenden, weil sie bereits länger als zehn Monate auf See waren. Die übliche Einsatzzeit beträgt sechs Monate.

Die Gerald R. Ford ist das größte Schiff der US-Marine mit über 4.500 Seeleuten und Piloten an Bord. Sie nimmt am Krieg der USA und Israels gegen Iran teil. Die US-Zeitung New York Times enthüllte am Montag, dass es über 30 Stunden dauerte, den Brand zu löschen, der in der Hauptwäscherei des Schiffes ausgebrochen war. Dutzende hätten Rauchvergiftungen erlitten, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf anonyme Quellen. Mehr als 600 Seeleute verloren ihre Kojen und schlafen seither auf Fußböden und Tischen. Viele können seit dem Vorfall keine Wäsche mehr waschen.

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