Toploader / Kaltwaschmaschine - und was das mit Laugengebäck zu tun hat

Ein 18 kg Toploader, da passt
das ganze Bettzeug rein, bloss
waschen tut er halt nicht soo
sauber!
In Europa sind Frontloader Waschmaschinen üblich, aber ob sie die Wäsche von oben oder von vorn einfüllen, macht eigentlich keinen Unterschied. Der Unterschied liegt in dem in europäischen Maschinen integrierten Heizstab. 
Europäische können auch warm und das ist ein sehr grosser Unterschied. Das Waschmittel reinigt warm einfach viel besser.
Allerdings setzten die Maschinen bei dem hier üblichen, oft sehr kalkhaltigen Wasser, auch viel schneller Kalk an und funktionieren dann nicht mehr. Sei es der Heizstab selbst, oder all die Wasserdüsen verkalken/verstopfen und 'aus ist der Ofen'.

Mir ist das schon zwei Mal passiert. Beide Maschinen waren gerade mal ein Jahr alt - futsch! Es war unrentabel sie zu reparieren...

Also wäscht man halt kalt, in so einem "Toploader-Quirl". Ja, viel mehr als etwas die Wäsche im Wasser quirlen und warten, macht so eine Maschine ja nicht, und so sieht dann auch das Resultat aus. 
Stark verschwitzte Wäsche kriegt man kaum wieder "geruchsneutral". Der Weichspüler hat als Hauptaufgabe einfach zu duften, und den Bakterien-Gestank zu übertönen!
Bei weisser Wäsche sieht man, dass bereits nach einigen Waschgängen die Wäsche grauer und grauer wird. Alles Waschen nützt nix, im Gegenteil.

Die Waschmaschine selbst beginnt nach einigen Monaten zu stinken. Das liegt nicht an fehlender Hygiene - man kann ja nur das putzen, was man auch sieht, die Trommel selbst ist ja fix eingebaut und kann nur auf der sichtbaren Seite gereinigt werden.

Was etwas hilft, ist die Reinigung mit Essig und Natron. Meist haben die Maschinen ein Programm, das sich 'Tube-Cleaner' oder ähnlich nennt. Ich lasse das Programm nur anlaufen, stoppe (nur unterbrechen, nicht ausschalten) dann und gebe etwa 2 Liter Essig und 100g "baking Soda" (= Natron) dazu. Daneben bereite ich nacheinander etwa drei grosse Pannen kochendes Wasser vor. Das dauert etwas, während dieser Zeit lasse ich das Programm weiter laufen und etwas kaltes Wasser einfüllen. Zusammen mit dem kochenden Wasser sollte sich dann ein Gemisch, das etwa 60 - 70° hat ergeben. Soviel sollten die Plastic-Teile in der Maschine schon aushalten. Ich stoppe dann das Programm wieder und lasse den "Sud" 10 Stunden (bis zum nächsten Morgen) einwirken, bevor ich die Maschine wieder starte und das Programm fertig ausführen lasse.
So wird die Trommel viel effektiver von Bakterien und Algen befreit als nur mit kaltem Wasser! Die Waschmittel und Weichspüler selbst bilden mit der Zeit einen schmierigen Film, den man auch mit einem guten "Schuss" Bodenputzmittel zusätzlich entfernen kann.

Weisse Wäsche (auch farbige!) behält die "Farbe" viel länger, wenn sie der Wäsche mit dem Waschmittel ~2 Esslöffel 'Baking Soda'★ zugeben! Waschpulvermenge usw. wie üblich. So riecht die Wäsche auch besser.

Ich bin ein richtiger 'baking soda Fan', sie merken es. Das 'Superpulver' kann man als Reinigungsmittel für alle organischen 'Verunreinigungen' (angebrannte Pfannen, Backofenreiniger), usw. brauchen. - Baking Soda gehört in jeden Haushalt!

Die Verwendung der beschriebenen "Chemikalien" geschiet selbstverständlich auf eigenes Risiko.
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★ Baking soda heisst auf Deutsch Natron. Es ist als Backtriebmittel bekannt, das beim Backen mit säuerlichen Zutaten wie Buttermilch oder Zitrone reagiert und Kohlendioxid freisetzt, wodurch der Teig aufgeht. Natron ist auch unter den Namen Speisesoda oder Backsoda im Handel erhältlich. 

Hier in Thailand ist es in jedem makro oder Lotus erhältlich, wirkt mit wenig Wasser, zusammen mit etwas Zucker, auch als ultimatives Ameisengift, oder verwandelt Brötchen die man backen will, und vor dem Backen kurz in warmes Wasser mit 2-3 Esslöffel 'baking soda' tunkt, in Laugenbrötchen. Geben sie grobes Salz schon vor dem Backen darüber...


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