"Der menschengemachte Wirtschaftswandel"
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| Insolvenz Habeck wird Dozent an der Elite-Uni Berkeley, was durch- aus deren Qualitäten zeigt. |
Gegenstand der EY-Analyse waren Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten. Die Studie basiert auf den Daten aus dem Monatsbericht im verarbeitenden Gewerbe, die Destatis über die Datenbank Genesis Online zur Verfügung stellt.
Die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands zeigen sich deutlich im alarmierenden Anstieg der Unternehmensinsolvenzen.
Allianz Trade prognostiziert für 2025 einen Anstieg der Insolvenzen um 11 Prozent auf etwa 24.400 Fälle, gefolgt von einem weiteren Anstieg um 3 Prozent auf 25.050 Fälle im Jahr 2026. Diese Zahlen folgen auf ein katastrophales Jahr 2024, in dem mit 87 Großinsolvenzen ein negativer Rekord verzeichnet wurde – ein Anstieg von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die betroffenen Unternehmen erzielten einen Gesamtumsatz von 17,4 Milliarden Euro, ein Plus von 55 Prozent im Vergleich zu 2023.
Diese Insolvenzen setzen schätzungsweise 210.000 direkt betroffene Arbeitsplätze in ganz Deutschland aufs Spiel. Über nicht sofort sichtbare Sekundäreffekte wird die Vernichtung der Arbeitsplätze ein Vielfaches betragen. Und das war im Jahr 2023. Von Jahr zu Jahr wurde und wird es schlimmer.
Ein Vergleich mit anderen Ländern zeigt, dass diese Krise hausgemacht ist.
Der "kranke Mann Europas"
Der Begriff "kranker Mann Europas" - einst auf Italien gemünzt - wurde nun von Fabio Panetta, Präsident der italienischen Zentralbank und Mitglied des Vorstands der Europäischen Zentralbank, auf Deutschland übertragen. In einer Rede an der Bocconi-Universität in Mailand wies Panetta auf Deutschlands wirtschaftliche Stagnation hin und betonte, dass die Gesamtwirtschaft in den letzten zwei Jahren geschrumpft sei. Dies markiere eine dramatische Kehrtwende für ein Land, das lange für sein exportgetriebenes Wachstum und seine industrielle Stärke gefeiert wurde.
Der "kranke Mann Europas"
Der Begriff "kranker Mann Europas" - einst auf Italien gemünzt - wurde nun von Fabio Panetta, Präsident der italienischen Zentralbank und Mitglied des Vorstands der Europäischen Zentralbank, auf Deutschland übertragen. In einer Rede an der Bocconi-Universität in Mailand wies Panetta auf Deutschlands wirtschaftliche Stagnation hin und betonte, dass die Gesamtwirtschaft in den letzten zwei Jahren geschrumpft sei. Dies markiere eine dramatische Kehrtwende für ein Land, das lange für sein exportgetriebenes Wachstum und seine industrielle Stärke gefeiert wurde.
Das deutsche BIP-Wachstum hinke anderen Ländern der Eurozone hinterher, mit nur 0,2 Prozent Wachstum im Jahr 2024, verglichen mit 1,5 Prozent im Euroraum, wie die OECD berichtet.
Die Energiekosten bleiben ein zentrales Problem. Deutschlands Entscheidung, die Kernenergie abzuschalten und seine Abhängigkeit von preiswertem russischem Gas, sowie der "hauruck" Übergang zu alternativen Energiequellen war kostspielig und ist nicht gelungen. Die alternativen Energien führten zu Abhängigkeiten von Strom aus dem Ausland. Zugleich, oder in der Folge, hat sich das gesamtwirtschaftliche Niveau der Energiekosten für Verbraucher und Industrie erheblich angehoben, wodurch ganze Branchen, wie die Metallverarbeitung, Metallfertigung und Chemie, stark belastet wurden oder sogar ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben.
Die Automobilindustrie, ein Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft, steht zusätzlich unter Druck. Durch die übereifrige und vollkommen misslungene, aber extrem teure Umstellung auf Elektrofahrzeuge - die nun Ladenhüter sind - wurden zig Milliarden Euro in den Sand gesetzt. Derweil floriert die viel weiter entwickelte und preisgünstigere chinesische Konkurrenz. Volkswagen etwa kündigte im Jahr 2024 Werksschließungen und Entlassungen an, da die Nachfrage sinkt und die Produktionskosten steigen.
Die Welle von Insolvenzen löst einen Dominoeffekt in den Lieferketten aus. Großinsolvenzen hinterlassen besonders große Löcher, die die Produktion stören. Kleine und mittelständische Unternehmen, das Rückgrat des deutschen Mittelstands, sind besonders anfällig.
Heute ist der Markt mit seinen Zulieferern sehr komplex. Während früher ein Automobilbauer noch einen Reifenhersteller und einen Hersteller von Glühbirnen brauchte, wird heute eine Hundertschaft von Zulieferern beschäftigt, die wiederum von anderen Zulieferern abhängig sind.
Der Verlust von alljährlich Hunderttausenden qualifizierter und gut bezahlter Arbeitsplätze, wirkt sich weiter auf die Konsumgüter- und nicht zuletzt auf die Baubranche aus. Deutschland wandert in die offenbar angestrebte Wirtschaftskrise, den Reset.
Angestrebt? - Ja, das war schon immer so, je mieser es dem Pöbel geht, desto kriegsgeil...

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