Kohle ist eins, denken was Anderes.
In meinem Post "die Fuhre kommt aber nun mächtig in Fahrt - ein Nachtrag..." habe ich schon dargelegt, dass es wohl schwierig werden wird, soviel Fachpersonal für die Rüstungsindustrie zu rekrutieren, um die Billion Euronen im europäischen Markt überhaupt sinnvoll zu investieren.
... in Europa investieren? - Mit Russland befindet man sich ja offenbar im Krieg, mit China ist man uneins und mit den USA hat man ja wohl nun Krach. Da bleiben kaum andere, als europäische Rüstungsfirmen übrig! Beachten sie die Grafik rechts, streichen sie die chinesischen, amerikanischen und russischen Firmen und gucken was noch übrig bleibt...
Nehmen wir mal an, die Wehrpflicht kann irgendwie durchgepaukt werden. Merzel möchte ja schon 2025 damit beginnen, dann hätte ich da noch ein, oder zwei Ideen:
... Billion? - Nun Deutschland 400 Mrd., dazu die EU 400 Mrd., das gibt schon 800 Mrd.. Frankreich und all die übrigen Nato- bzw. EU-Staaten werden ja wohl mitziehen müssen...
... in Europa investieren? - Mit Russland befindet man sich ja offenbar im Krieg, mit China ist man uneins und mit den USA hat man ja wohl nun Krach. Da bleiben kaum andere, als europäische Rüstungsfirmen übrig! Beachten sie die Grafik rechts, streichen sie die chinesischen, amerikanischen und russischen Firmen und gucken was noch übrig bleibt...
Joschka Fischer hat's als erster bemerkt, es braucht nicht nur Kohle und Waffen für eine Armee, es braucht auch Kanonenfutter. Deshalb fordert der Dienstverweigerer und Pazifist Fischer nun eine allgemeine Wehrpflicht. Fischer trägt heute auch keinen Strickpulli mehr, er trägt massgefertigte Anzüge.
Natürlich findet das Söder jetzt auch gut und all die andern Mitläufer-Hirnis, die bisher nicht gewagt habe sowas laut auszusprechen. Denn alleine die zusätzliche Rekrutierung der Soldaten stellt Deutschland vor Probleme. Ja wohin denn damit?
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| Gibt wieder Bratwurst - diesmal zur Musterung... |
1. Wie wäre es mit Kasernen und Truppenübungsplätzen für die Wehrwilligen. Da müssen Unterkünfte für die neuen Soldaten her. Ich schätze mal, da fehlen etwa 50'000 Betten und die entsprechende Infrastruktur, mit Sanitärräumen, Küchen usw. wenn die nicht vom ersten Tag an campieren sollen.
2. Wenn dann Deutschland (und die andern Länder) mit Kasernen voller Soldaten soweit wären, wird die Frage aufkommen wo denn nun die Waffen und Fahrzeuge eingelagert sind, die man im Voraus fabriziert hat....?? Wo sind die Zeughäuser mit den Uniformen, den Waffen, den Funkgeräten und den Fahrzeugen im Wert von vielen Milliarden?
3. Wo sind den die Truppenübungsplätze für die geschätzten 50'000 Soldaten. Wo das Tanklager für die Lastwagen und Panzer (oder meinetwegen die Ladestationen für all den Scheibenkleister)?
Bevor man einfach so Kohle spricht, müsste die heutige "diverse" Bundeswehr wohl dem Bundestag einen Plan vorlegen, wie diese Truppenverstärkung überhaupt zu bewältigen ist und wie lange das dauert - schon allein, damit man Putin Bescheid sagen kann, er solle mit seinem Angriff noch etwas zuwarten.
Ich meine, bisher sah der "Verteidigungshaushalt" für die Bundeswehr etwa 50 Mrd. Euro pro Jahr vor. Nun sollen aber 400 Mrd, also 8 mal mehr, zusätzlich in die Armee "gepumpt" werden.
Keine Ahnung wie Herr Merzel das meint. Wenn die Kohle nach ein paar Jahren durch ist, all die Kasernen und Übungsplätze, die Zeughäuser und Flugplätze für die neuen Waffen und Soldaten gebaut sind, kommt dann "Nachschub", oder ist dann wieder für eine Weile "verlottern" angesagt? Auch das müsste die Bundeswehr doch heute wissen, denn soviel Kohle auf einmal, das werden mittlerweile die Dümmsten eingesehen haben, das nützt absolut nix und geht gar nicht.
Vergrössert man die heutige Bundeswehr auf das Doppelte - also von etwa 170'000 auf einen Bestand von ca. 340'000 Soldaten - und baut eben all das dazu Notwendige, dann ist das Geld in etwa 4 bis 5 Jahren durch. Was dann? - Wieder eine 400 Mrd. Zusatzspritze für die Unterhaltskosten und neue Soldaten?
Man merkt schon, dass die Bundestagspolitiker NIE in der Privatwirtschaft gearbeitet haben, sonst würden sie den Esel nicht am Schwanz aufzäumen. Da wäre doch erst ein Plan mit Ablaufprogramm, dann eine Beschaffungsliste mit Budget... ja, und ganz zum Schluss käme dann der dazu notwendige Kredit. Nicht umgekehrt!
Aber offensichtlich besteht gar kein Wille, das Geld so zweckgebunden zu investieren. Der Plan ist wohl eher es ganz leise, hier und da, "versickern" zu lassen.
So wie die bereits "verjubelten 100 Mrd Sondervermögen die schon gesprochen wurden. Oder weiss jemand was damit passiert ist?"


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